Der Deutschen Campingwirtschaft verpflichtet...

...hat sich ab sofort Georg Spätling, Vorsitzender des Landesverband der Campingunternehmer in Bayern e.V. (LCB). Er ist der neue Vizepräsident des Bundesverband der Campingwirtschaft in Deutschland e.V. (BVCD). Er teilt sich das Amt mit der bisherigen Vizepräsidentin Ursel Dauenhauer.

Der Personalwechsel ergab sich, da während der Mitgliederversammlung am 08.12.2006 die Neubesetzung der Vizepräsidentschaft zur Wahl stand.

Nicht mehr kandidiert hat der bisherige Vizepräsident Dr. Riechey, der seine Mitarbeit zukünftig jedoch weiterhin als Projektverantwortlicher zur Verfügung stellt. Alle Delegierten dankten Riechey für sein außerordentliches ehrenamtliches Engagement während seines Vorsitzes.

Für seine Amtszeit hat sich der neue Vizepräsident Spätling viel vorgenommen: In enger Abstimmung mit den Kollegen des Präsidiums und der Geschäftsführerin möchte er die Interessen der Deutschen Campingwirtschaft weiter stärken:

„Viele politische Entscheidungsträger wissen überhaupt nicht, daß unsere Branche dank der Ausgaben unserer Campinggäste am Aufenthaltsort, sowie deren Fahrt- und Ausrüstungskosten rund 9,5 Milliarden Euro Umsätze pro Jahr realisiert“, erläutert Spätling sein Engagement. „Durch die große Nachfrage im Campingbereich finden direkt und indirekt rund 170.000 Personen in Deutschland eine Beschäftigung, hier sehe ich den Ansatz für meine zukünftige Lobby-Arbeit“, fährt er fort. Unverständlich sind für ihn Entscheidungen wie die Zweitwohnsteuer für Jahresplätze, sowie der Extra-Führerschein für Caravanfahrer, obwohl Flugbenzin Steuervorteile genießt. „Hier werden unserer Branche Hindernisse in den Weg gelegt, dagegen müssen wir verstärkt vorgehen“, ergänzt Spätling.

Das Erschließen neuer Gästegruppen hat er sich ebenfalls zum Ziel gesetzt, denn: „Freilufttourismus ist „IN“. Wir müssen potentiell Interessierte aus dem Dornröschenschlaf wecken, und ihnen Lust auf Camping machen“ fährt er fort. 

Weitere Ziele des BVCD sind die Qualitätssicherung und Förderung der Campingwirtschaft durch den Aufbau eines Bundesweiten Berufsbildes, Gründung von Einkaufsgemeinschaften, das Erstellen von Datenbanken, Verbandsinterne Weiterbildungsmaßnahmen wie Seminare und Studienreisen, Förderung von Qualitätsmanagementsystemen, sowie die Förderung von Umweltschutz und Sicherheit auf Campingplätzen.

Begleitet wird dieses Engagement durch gezielte Presse- und Marketingarbeit im In- und Ausland.

Weitere Infos:

Bundesverband der Campingwirtschaft in Deutschland e.V.
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