BVCD

Bundesverband der Campingwirtschaft in Deutschland e.V.

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Urlaub in Deutschland - Diese Corona-Regeln gelten jetzt in den jeweiligen Bundesländern.

Seit dem 23. August gelten bundesweit verbindlich die 3G-Regeln ab einer Inzidenz von 35. Diese hatten Bund und Länder nach Auslaufen der Bundesnotbremse vereinbart. Wie die Regeln in den einzelnen Bundesländern genau ausgestaltet sind, unterscheidet sich jedoch stark. 

Dem Beschluss zufolge kann die Regel auch ausgesetzt werden, wenn die Sieben-Tage-Inzidenz im jeweiligen Landkreis stabil unter 35 liegt oder ein anderes Warnsystem eines Landes ein vergleichbar niedriges Infektionsgeschehen anzeigt. Dies ist in den Bundesländern individuell geregelt, sodass wir empfehlen, sich vor Anreise zu informieren.

Die 3G-Regel bedeutet zunächst einmal: Wer nicht vollständig geimpft ist oder nicht als genesen gilt, muss künftig in vielen Fällen entweder einen Antigen-Schnelltest (maximal 24 Stunden alt) oder einen PCR-Test (maximal 48 Stunden alt) vorlegen.

Zu beachten ist die Testpflicht für Ungeimpfte bzw. Nicht-Genesene. 

In unserer Tabelle findet ihr die Regelungen der Länder auf einen Blick. 

Hinweis zur Tabelle: Aufgrund der sehr hohen Dynamik kann es zu Verzögerungen kommen. Bitte beachten Sie stehts den Stand der Tabelle (Datum). Wir sind bemüht, die Regelungen täglich zu aktualisieren. 

Gerne können Sie eine E-Mail an kommunikation​[at]​bvcd.de schicken, wenn Ihnen Informationen bekannt sind, die von der Tabelle abweichen. 

Corona - LIVE - Ticker

UPDATE: 26. August 2021 - 3G-Regel: geimpft, genesen, getestet

Seit dem 23. August gelten bundesweit verbindlich die 3G-Regeln ab einer Inzidenz von 35. Diese hatten Bund und Länder nach Auslaufen der Bundesnotbremse vereinbart. Die 3G-Regel bedeutet: Wer nicht vollständig geimpft ist oder nicht als genesen gilt, muss künftig in vielen Fällen entweder einen Antigen-Schnelltest (maximal 24 Stunden alt) oder einen PCR-Test (maximal 48 Stunden alt) vorlegen. Solange die 7-Tage-Inzidenz in einem Landkreis stabil unter 35 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohnern liegt, können die Länder die 3G-Regel ganz oder teilweise aussetzen.

UPDATE: 07. Juni 2021 – Testpflicht und Gemeinschaftseinrichtungen in Mecklenburg-Vorpommern

Bei der Anreise ist stets ein negatives Testergebnis erforderlich und alle 3 Tage muss der Test erneut durchgeführt werden. Das wiederholte Testen nach Anreise entfällt, sobald eine Nutzung von Gemeinschaftseinrichtungen ausgeschlossen ist. Hat der Campingplatz also Gemeinschaftseinrichtungen, dann müssen die Gäste, unabhängig davon, ob diese autark sind oder nicht, alle 3 Tage über ein negatives Testergebnis verfügen. Diese Verordnung tritt mit Ablauf des 21. Juni 2021 außer Kraft.

UPDATE: 02. Juni 2021 - Rheinland-Pfalz: Neue Corona-Verordnung

Die neue Coronaschutzverordnung in Rheinland Pfalz bringt mehrere Lockerungen mit sich. Zum einen entfällt die Testpflicht in der Außengastronomie bei einer stabilen Inzidenz von unter 100. Auch die Innengastronomie darf nun öffnen, jedoch mit Testpflicht. Die Regelung, dass die zur Beherbergung dienenden Wohneinheiten jeweils über eigene sanitäre Einrichtungen verfügen müssen, besteht weiterhin. Weitere Informationen finden Sie in der aktuellen Coronaschutzverordnung des Landes. 

UPDATE: 02. Juni 2021 – Berlin

Die Hauptstadt will ihre Campingplätze voraussichtlich am 11. Juni öffnen. Es soll eine Masken- und Testpflicht herrschen. Seit dem 21. Mai darf die Außengastronomie wieder öffnen. Weitere Details sind noch nicht bekannt.

UPDATE: 02. Juni 2021 - Sachsen-Anhalt: Testpflicht für Außengastronomie fällt weg

Die niedrigen Inzidenzwerte machen weitere Lockerungen in Sachsen-Anhalt möglich. Ab heute entfällt unter anderem die Testpflicht in der Außengastronomie. Voraussetzung für die Lockerungen ist eine Inzidenz von weniger als 35 an fünf aufeinanderfolgenden Tagen. Für den Gastronomiebetrieb in Innenräumen sollen Gäste weiterhin einen aktuellen negativen Corona-Schnelltest vorweisen müssen.

UPDATE : 02. Juni 2021 – Hamburg: Neue Corona-Verordnung

Mit Inkrafttreten der neuen Corona-Verordnung am 01. Juni, dürfen Betreiber von Campingplätzen privat reisende Gäste endlich wieder empfangen. Voraussetzung sind die Einhaltung strenger Hygiene-Auflagen und die Vorlage eines negativen Corona-Tests. Ein PCR-Test darf höchstens 48 Stunden alt sein, ein Schnelltest nur 12 Stunden. Die Betriebe dürfen nur 60 Prozent ihrer Kapazität nutzen.

UPDATE: 31. Mai 2021 - Im Saarland treten weitreichende Lockerungen in Kraft

Die geplanten Öffnungsschritte im Saarland treten offiziell am 31. Mai in Kraft. Unter Anderem darf die Gastronomie nun auch negativ getestete Gäste im Innenbereich bewirtschaften. Touristische Übernachtungen sind ebenfalls erlaubt, jedoch nur mit einem negativen Test bei der Anreise sowie alle 48 Stunden bei mehrtägigen Aufenthalten. 

Eine Übersicht der geltenden Lockerungen finden Sie in der aktuellen Coronaschutzverordnung des Landes. 

UPDATE: 31. Mai 2021 - Stufenplan bringt weitere Lockerungen für Niedersachsen 

Auch Niedersachsen schafft mit einem neuen Stufenplan eine Übersicht der bisher geltenden und geplanten Lockerungen. Der Stufenplan, welcher ab dem 31. Mai 2021 gilt, beschreibt für alle Bereiche des privaten und  öffentlichen Lebens Öffnungsschritte und Maßnahmen zum Infektionsschutz. Ähnlich wie in NRW richtet sich der Stufenplan auch in Niedersachsen an den Inzidenzwerten in drei Stufen. Beispielsweise fallen ab einer Inzidenz unter 35 die Kapazitätsgrenzen für Beherbergungsbetriebe weg.

Für eine umfassende Übersicht der geltenden Lockerungen schauen Sie am besten in die aktuelle Coronaschutzverordnung des Landes.

UPDATE: 27. Mai 2021 - Neue Coronaschutzverordnung in NRW 

In Nordrhein-Westfalen wird am 28.05.2021 eine neue Coronaschutzverordnung in Kraft treten. Verordnet werden hier vor allem neue Lockerungen und Regelungen. Das Land sieht ein Vorgehen in drei Stufen vor, wobei die Stufen hier von den jeweiligen 7-Tages-Inzidenzen der Kreise abhängen.

Stufe 3: 7-Tages-Inzidenz über 50: Dauercamping, Geschäftsreisen, touristische Übernachtungen mit negativem Test bei der Anreise, max. 2 Haushalte mit Testpflicht alle 3 Tage (geimpfte Personen werden nicht mitgezählt)

Stufe 2: 7-Tages-Inzidenz zwischen 35 und 50: wie Stufe 3 + Zelt Camping, max. 3 Haushalte mit Testpflicht alle 3 Tage

Stufe 1:  7-Tages-Inzidenz unter 35: wie Stufe 2 und 3, Testpflicht während des Aufenthalts entfällt
Dies ist nur eine kurze Zusammenfassung der Regelungen, für eine detaillierte Übersicht schauen Sie bitte in die neueste Auflage der Coronaschutzverordnung des Landes. 

UPDATE: 27. Mai 2021 – Mecklenburg-Vorpommern 

Ab 7. Juni sind touristische Übernachtungen auf Campingplätzen für Einwohner in Mecklenburg-Vorpommern wieder gestattet - ab dem 4. Juni soll der Campingtourismus dann für Einwohner aus anderen Bundesländern erlaubt sein. Die Gastronomie wird allerdings schon am 23. Mai wieder öffnen können. Weitere Informationen zur Teststrategie liegen noch nicht vor. Über Neuigkeiten zum Campen in Mecklenburg-Vorpommern informieren wir rechtzeitig.

UPDATE: 25. Mai 2021 - Sachsen: Lockerungen in Bautzen

Ab dem 10. Mai trat die neue Verordnung in Kraft – laut dieser neuen Verordnung fallen Campingplätze nicht mehr unter das Beherbergungsverbot, sodass das Campen grundsätzlich nicht mehr verboten ist. Voraussetzung ist aber auch hier, dass an fünf aufeinanderfolgenden Werktagen in Landkreisen und Kreisfreien Städten die Inzidenz unter 100 liegt. Davon sind die meisten Regionen in Sachsen noch ein ganzes Stück entfernt - bis auf die Großstädte Leipzig und Dresden. Ab Pfingstmontag unterschreitet auch Bautzen die Inzidenz von 100.  So dürfen Biergärten und Außengastronomie unter Auflagen wieder öffnen. Das gilt auch für Campingplätze! Es ist auch in Sachsen ein tagesaktueller Test bei Anreise vorzulegen. Weitere Infos zur Teststrategie sind noch nicht bekannt – hier informieren wir, sobald es Neuigkeiten gibt.  

UPDATE: 25. Mai 2021 - Sachsen-Anhalt: 10 von 14 Kreisen und kreisfreien Städten liegen unter der Inzidenz von 100

Auch Sachsen-Anhalt erlaubt seinen Landkreisen und kreisfreien Städten mit einer Inzidenz unter 100 touristische Übernachtungen. Das gilt aktuell in 10 von 14 Kreisen und kreisfreien Städten. Auf dem Campingplatz gilt die Testverpflichtung nur einmalig bei Ankunft. Sanitäre Einrichtungen sind geschlossen. Innen- und Außengastronomie können mit negativem Test genutzt werden.

UPDATE: 25. Mai 2021 - Schleswig-Holstein: Inzidenz auch weiterhin weit unter Bundesdurchschnitt

In Schleswig-Holstein hat der Tourismus bereits im Rahmen des Modellprojektes im April starten können – mit Erfolg. Mit ausgefeilten Hygienekonzepten und weitaus vorbildlichem Verhalten der Gäste geht das Modellprojekt in Teilen von Schleswig-Holstein nun bereits in die Verlängerung. Aber das ist noch nicht alles – offiziell, das heißt unabhängig von den Modellregionen, können ab dem 17. Mai die Betreiber in ganz Schleswig-Holstein wieder die Schranken für Gäste öffnen. Voraussetzung ist auch hier, dass die 7-Tages-Inzident unter 100 bleibt und die Notbremse nicht greift. Urlauber müssen hier einen negativen Test bei der Anreise vorlegen und sich spätestens am 3. Tag und danach jeden 4. Tag erneut vor Ort testen lassen. Geimpfte, Genesene und negativ-Getestete sollten dabei gleich behandelt werden.

UPDATE: 25. Mai 2021 - Thüringen: Als letztes Bundesland nun auch unter 100

Am Pfingstmontag wurde für das ostdeutsche Bundesland nun eine Inzidenz von 97 registriert. Nach der Verordnung des 5. Mai müssen die Landkreise die kritische Schwelle von 100 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohnern unterschritten haben, sodass Camping gestattet ist. In Jena, Erfurt, Weimar, Gera und Eichsfeld ist Camping somit schon möglich.
Für alle anderen Kreise und kreisfreien Städte gilt stets die Notbremse.

UPDATE: 25. Mai 2021 - Öffnungsperspektiven Saarland

Seit dem 24.05.2021 gilt die neueste Auflage der Coronaschutzverordnung im Saarland. Ab dem 31. Mai sollen die nächsten Lockerungen in Kraft treten. Vorgesehen sind hier Öffnungen in der Innen- und Außengastronomie sowie die Öffnung der Beherbergungsbetriebe. 

UPDATE: 25. Mai 2021 - Niedersachsen kippt Landeskinderregelung

Das Oberverwaltungsgericht in Niedersachsen hat per Eilbeschluss entschieden, die Regelung, nach der nur Menschen mit Wohnsitz in Niedersachsen Hotels, Ferienunterkünfte und Campingplätze des Bundeslandes nutzen dürfen, außer Kraft zu setzen. Das Urteil ist rechtskräftig und nicht anfechtbar. Voraussetzungen zur Übernachtung sind jeweils Kontaktnachverfolgung, Zugangsbeschränkungen und Hygienekonzepte. Ebenso ist bei der Übernachtung auf Campingplätzen vorerst nur eine Auslastung von 60 % zugelassen. Hinzu kommt noch, dass alle Urlauber bei Anreise einen negativen Schnelltest machen müssen oder einen Impfausweis vorlegen müssen. Der Schnelltest muss auch im Campingurlaub spätestens alle zwei Tage gemacht werden

UPDATE: 21. Mai 2021 - Weitere Lockerungen in NRW und Bayern

Die neueste Auflage der Coronaschutzverordnung in NRW bringt weitere Lockerungen für die Campingplatzbetreiber mit sich. Zum einen dürfen die Sanitäranlagen der Campingplätze unter strikten Hygieneauflagen komplett öffnen. Des Weiteren fällt auch die Kapazitätsgrenze für Campingplätze in NRW weg - das heißt, dass eine Auslastung von bis zu 100% möglich ist. Weitere Lockerungen sind für Anfang Juni geplant. 

Seit dem 21.05.2021 dürfen Campingplätze in Bayern wieder für Touristen öffnen. Die Landkreise und die kreisfreie Stadt müssen die Öffnen der jeweiligen Campingplätze vorher erlauben, was sie bei einer stabilen Inzidenz unter 100 mit Zustimmung des Gesundheitsamtes tun kann. Soweit die Inzidenz nicht konstant unter 50 liegt, müssen sich Gäste regelmäßig testen lassen, außer vollständig geimpfte, Genesene, und Kinder unter 6 Jahren.

UPDATE: 17. Mai 2021 - Öffnung von Campingplätzen in Hessen

Mit einer stabilen Inzidenz von unter 100, dürfen Campingplätze in Hessen seit dem 17.05.2021 wieder öffnen. Jedoch ist die Auslastung der Campinggäste auf 60% begrenzt.

UPDATE: 13. Mai 2021 – Öffnungsperspektiven in Baden-Württemberg und NRW

In Landkreisen mit einer Inzidenz unter 100 dürfen Campingplätze in Baden-Wü ab dem 15. Mai öffnen, wenn die Gäste entweder geimpft oder einen negativen Coronatest vorweisen können. Gleiches gilt für NRW - auch in Nordrhein-Westfalen öffnen die Campingplätze zum 15. Mai 2021 in Landkreisen mit stabiler Sieben-Tage-Inzidenz unter 100.

UPDATE: 12. Mai 2021 – Öffnung von Campingplätzen in Rheinland-Pfalz

Rheinland-Pfalz zieht nach: Die Öffnungen der Camping- und Wohnmobilstellplätze gelten ab Christi Himmelfahrt, dem 12. Mai 2021 für Landkreise in kreisfreien Städten mit einer 5-Tages Inzidenz unter 100. Voraussetzungen zur Anreise sind eigene sanitäre Anlagen. Voraussichtlich wird es ab 21. Mai 2021 eine zweite Stufe geben, mit der unter bestimmten Bedingungen auch die Innengastronomie möglich ist und auch die Obergrenze für Veranstaltungen im Freien erhöht wird.

UPDATE: 11. Mai 2021 – Mecklenburg-Vorpommern sieht Tourismus erst ab Juni

Ab 7. Juni sind touristische Übernachtungen auf Campingplätzen für Einwohner in Mecklenburg-Vorpommern wieder gestattet - ab dem 14. Juni soll der Campingtourismus dann für Einwohner aus anderen Bundesländern erlaubt sein. Die Gastronomie wird allerdings schon am 23. Mai wieder öffnen können. Weitere Informationen zur Teststrategie liegen noch nicht vor. Über Neuigkeiten zum Campen in Mecklenburg-Vorpommern informieren wir rechtzeitig.

UPDATE: 06. Mai 2021 – erste Bundesländer kündigen Lockerungen an

Lang drauf gewartet und nun spruchreif - endlich gibt es eine Perspektive für den Campingtourismus – zumindest in Niedersachsen, Bayern, Brandenburg.

Bayern:

In Bayern sollen Campingplätze ab dem 21. Mai, also mit Beginn der Pfingstferien in Regionen mit niedrigen Corona-Infektionszahlen wieder öffnen dürfen. So verkündete es Markus Söder persönlich in der Kabinettssitzung am 4. Mai. Öffnungen soll es dabei in Kreisen und kreisfreien Städten mit einer stabilen Sieben-Tage-Inzidenz von unter 100 geben. Übernachten dürften auch hier nur Geimpfte, Genesene oder Menschen mit einem tagesaktuellen negativen Covid-Test aus qualifizierten Teststellen.

Brandenburg:
Ab dem 22. Mai sind Lockerungen in Städten und Landkreisen, wo die Inzidenz fünf Tage unter 100 liegt, für Camper mit eigenen Sanitäranlagen vorgesehen.

UPDATE: 21. April 2021 - Bundesweite Notbremse – Verbot touristischer Übernachtungen

Die Notbremse sieht einheitliche Regeln vor, sobald in einem Landkreis oder einer kreisfreien Stadt die Sieben-Tage-Inzidenz den Wert von 100 an drei Tagen hintereinander überschreitet. Im Rahmen der Notbremsenregelung sind touristische Übernachtungen untersagt. Die Gesetzesänderung tritt frühestens am Samstag, 24. April, in Kraft und soll vorerst bis Ende Juni gelten.

Unabhängig von der Notbremse, das heißt insofern die Inzidenz der Länder unter 100 liegt, gelten die Verordnungen der Bundesländer. Bis auf weiteres sind demnach touristische Übernachtungen auf Campingplätzen nicht erlaubt. Wer aus anderen Gründen verreisen muss (zum Beispiel geschäftlich), für den können Ausnahmen gelten. Die Verordnungen und Maßnahmen der einzelnen Bundesländer können untenstehend eingesehen werden.

UPDATE: 19. April 2021: Touristische Übernachtungen im Rahmen des Modellprojektes erlaubt 

Seit dem 19. April sind touristische Übernachtungen in bestimmten Regionen des Landes Schleswig-Holstein auf ausgewählten Campingplätzen für vier Wochen erlaubt. Mit strengen Schutzmaßnahmen und ausgefeilten Testkonzepten soll im Rahmen des Projektes getestet werden, inwiefern der Campingtourismus auch in der Pandemie sicher gestaltet werden kann. Einige Testregionen haben den Startschuss des Projektes aufgrund von steigenden Inzidenzwerten vorerst verschoben. Aktuelle Informationen zum Modelprojekt 2021 finden Sie hier.

UPDATE: 22. März 2021 - Lock-Down bis zum 18. April verlängert

  • Die Bundesregierung hat eine Verlängerung der bestehenden Einschränkungen bis zum 18. April angeordnet.
  • Es gilt weiterhin ein Verbot touristischer Übernachtungsangebote. Dieses Verbot betrifft auch Campingplätze. Lediglich für notwendige Zwecke werden im Inland Übernachtungsangebote zur Verfügung gestellt. Die Bundesregierung fordert weiterhin dazu auf, die Kontakte auf ein absolutes notwendiges Minimum zu reduzieren. Die konkrete Umsetzung der Regelungen liegt bei den einzelnen Bundesländern.
  • Der BVCD ist spurlos enttäuscht von den Beschlüssen. "Aktuell befinden wir uns in einem Dauerlock-Down ohne ein Ende in Sicht - so kann es nicht weitergehen. Campingurlaub an der frischen Luft ist insbesondere mit einer nationalen Teststrategie, in das die Campingplätze eingebunden werden und mit digitaler Nachverfolgung auch unter den gegenwärtigen Pandemiebedingungen vertretbar.", so Dr. Gunter Riechey, Präsident des BVCD.
  • Hier können Sie den aktuellen Beschluss des Corona-Gipfels vom 22. März einsehen.

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UPDATE: 31. Mai 2021 - REGELUNGEN ZUM DAUERCAMPING

  • Ob und inwiefern Dauercamper ihren Platz betreten oder auf diesem übernachten dürfen, ist länderabhängig und nur teilweise klar in den Länderverordnungen geregelt. Baden-Württemberg, Bayern, Brandenburg, Hessen, Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen, Sachsen-Anhalt, Schleswig-Holstein, und Thüringen treffen Aussagen zum Dauercampinggeschäft - in diesen Bundesländern ist das Dauercampen erlaubt beziehungsweise unter bestimmten Voraussetzungen auch noch aktuell gestattet. Für spezifische Fragen zum Übernachtungsangebot auf Campingplätzen einzelner Bundesländer verweisen wir auf unsere Landesverbände. Die nachfolgenden Bundesländer-Regelungen sind dem BVCD bezüglich Dauercamping bekannt (Stand: 20.04.2021):

In diesen Bundesländern ist Dauercamping uneingeschränkt erlaubt:

  • Niedersachsen (auch Saisoncamping)
  • Thüringen

In diesen Bundesländern ist Dauercamping unter bestimmten Voraussetzungen erlaubt:

  • Baden-Württemberg: Nach Angaben des Staatsministeriums Baden-Württemberg gilt folgendes: „Jegliche gewerblichen Übernachtungsstätten wie Hotels, Gasthöfe, Ferienwohnungen, Campingplätze oder Jugendherbergen dürfen keine touristischen Übernachtungen anbieten. Davon ausgenommen sind Dienst- und Geschäftsreisen oder andere Gründe [...]. Dauercampen ist nur erlaubt, wenn ein Härtefall vorliegt. Also beispielsweise, wenn der Betroffene auf dem Campingplatz seinen ersten Wohnsitz hat. Saisoncampen ist dagegen nicht erlaubt.“ In Baden-Württemberg unterstützt der BVCD zusammen mit dem hiesigen Landesverband eine Klage von 14 Campingplätzen hinsichtlich der Gewährung von Dauercamping.
  • Bayern: Dauercamping ist erlaubt für strikt notwendige Zwecke (Erstwohnsitz und Zweitwohnsitz)
  • Brandenburg: Erlaubt für Dauercamper mit mindestens einjährigen Miet- bzw. Pachtvertrag
  • Hessen: Laut dem hessischen Ministerium für Wirtschaft, Energie, Verkehr und Wohnen ist "die Eigennutzung von Ferienhäusern, -wohnungen, Wohnwagen (auch als sogenannte "Dauercamper") o.ä ist grundsätzlich gestattet".
  • Mecklenburg-Vorpommern: Erlaubt für Dauercamper mit Wohnsitz in MV . Dauercamper mit Wohnsitz außerhalb von MV dürfen seit dem 28.05.2021 zwar in das Land einreisen, dürfen aber erst ab dem 4. Juni beherbergt werden.
  • Nordrhein-Westfalen: Erlaubt für Dauercamper mit mindestens 6-monatigen Miet- bzw. Pachtvertrag.
  • Sachsen-Anhalt: Die Nutzung von Dauercampingangeboten ist auf Personen beschränkt, die dort ihren Erst-oder Zweitwohnsitz angemeldet haben bzw. die aus nicht-touristischen, d.h. aus notwendigen und unaufschiebbaren familiären und beruflichen Gründen, eine Übernachtung benötigen.
  • Schleswig-Holstein: Erlaubt für Dauercamper mit Miet- bzw. Pachtvertrag über mindestens fünf Monate.

In diesen Bundesländern ist Dauercamping nicht erlaubt:

  • Rheinland-Pfalz
  • Saarland

Diese Bundesländer machen keine Angaben zu Dauercamping:

  • Berlin
  • Bremen
  • Hamburg
  • Sachsen
  • Zur Abfederung der wirtschaftlichen Schäden bietet der Bund eine außerordentliche Wirtschaftshilfe an. Weitere Infos finden Sie im Punkt "Hilfestellungen".
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