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Bundesverband der Campingwirtschaft in Deutschland e.V.

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Berlin, 24.07.2019. Nach einem hervorragenden April ist das vom Statistischen Bundesamt gemeldete Mai-Ergebnis in der Campingwirtschaft negativ ausgefallen. Regnerisches Wetter und späte Feiertage sind laut dem Bundesverband der Campingwirtschaft in Deutschland e.V. (BVCD) die Hauptgründe für die niedrigeren Gäste- und Übernachtungszahlen im Mai diesen Jahres. Auch die Gesamtbilanz seit Jahresbeginn ist dadurch zunächst noch negativ. Die Prognose für das Gesamtjahr sieht der BVCD dennoch optimistisch.

Starke Rückgänge der Übernachtungszahlen im Mai wirken sich auf die Bilanz der hiesigen Campingwirtschaft in den ersten Monaten des Jahres aus. Von Januar bis Mai konnten deutschlandweit ca. 6,7 Mio. Übernachtungen auf deutschen Campingplätzen registriert werden, dies entspricht einem Rückgang von 14,2 % gegenüber dem Vorjahreszeitraum. Der Wonnemonat Mai selbst fiel mit einem Minus von 39,4 % besonders stark ins Gewicht.

Der Präsident des BVCD Dr. Gunter Riechey sieht zwei Gründe für den Rückgang im Mai: „Die späte Lage der Feiertage im Jahresverlauf und das schlechte Wetter im Mai sind ausschlaggebend für das mäßige Ergebnis der ersten Monate“. Der Mai 2019 war laut Meteorologen unterdurchschnittlich kalt und überdurchschnittlich verregnet. Vor allem aber fiel das wichtige Pfingstgeschäft und die entsprechenden Schulferien in den Juni und nicht wie im Jahr 2018 in den Monat Mai. Auch wenn im Mai in allen Bundesländern ein Minus gegenüber dem Vorjahr zu verzeichnen war, so ist dies kein Grund zur Beunruhigung: „Schon die Junizahlen mit dem Pfingstgeschäft, werden die Bilanz wieder ausgleichen und bei der aktuellen Wetterlage ist von einer sehr guten Hauptsaison auszugehen“, so Dr. Riechey weiter. Nach fünf Rekordjahren in Folge und einem Anstieg bei den Übernachtungszahlen von rund 50 % in den letzten 10 Jahren, peilt die Campingbranche an, die letztjährige Rekordmarke von 34,5 Mio. Übernachtungen zu überbieten.

Quelle: Statistisches Bundesamt, Monatserhebung im Tourismus - Mai 2019

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